Aurélie Filippetti, Ministerin für Kultur und Kommunikation, eröffnete am 23. Oktober 2012 die Plenarsitzung des Obersten Rates für literarisches und künstlerisches Eigentum (CSPLA) indem dieses beratende Gremium aufgefordert wird, sich für die Neugestaltung der Urheberrechtspolitik im Rahmen des Zweiten Akts der kulturellen Ausnahme einzusetzen.

Sie bedankte sich bei Frau Sylvie Hubac, die zwei Jahre lang den Vorsitz im Rat innehatte, bevor sie die Leitung des Kabinetts des Präsidenten der Republik übernahm, und setzte in ihrem Amt ihren Nachfolger, Herrn Pierre-François Racine, Präsident der Sektion im Staatsrat, ein.

Der Oberste Rat hat eine Stellungnahme zum Thema «Cloud Computing» ("cloud computing") angenommen, die das Ergebnis einer einjährigen Arbeit eines Ausschusses war, der unter der Schirmherrschaft von Frau Crédeville Rechtsinhaber, Hersteller von Hardware und Anbieter von Online-Zugangsdiensten und -diensten zusammenbrachte, CSPLA-Vizepräsidentin, sowie Herr Martin und Herr Dardayrol, qualifizierte Persönlichkeiten. Der Bericht analysiert die verschiedenen Aspekte dieser Dienste und ihre Auswirkungen auf die Ausübung des ausschließlichen Rechts und die Anwendung der Ausnahme von privaten Kopien.

Darüber hinaus beschloss der Oberste Rat auf der Grundlage des Berichts des Ausschusses für den Verlagsvertrag im digitalen Zeitalter, die Arbeiten vorübergehend auszusetzen. Die Ministerin hat Professor Sirinelli aufgefordert, eine Vermittlungsmission zwischen den Autoren und Verlegern von Büchern außerhalb des CSPLA im Hinblick auf eine endgültige Vereinbarung fortzusetzen, auf deren Grundlage die Arbeiten gegebenenfalls in anderen Bereichen aufgenommen werden können.

Frau Prof. Benabou und Prof. Farchy stellten einen Meilenstein der Kommission für die Referenzierung von Werken im Internet dar und stellten die wichtigen Entwicklungen der letzten Monate vor, Dies ist sowohl auf Initiativen der Akteure als auch auf Entwicklungen in der Rechtsprechung zurückzuführen.

Schließlich haben Prof. Benabou und Frau Martin die Schlussfolgerungen dargelegt, die sie der Ministerin im Rahmen ihrer Analyse- und Konzertierungsaufgaben zum Vorschlag für eine Richtlinie über die kollektive Wahrnehmung von Urheberrechten und Rechten vorlegen werden Die Europäische Kommission hat am 11. Juli dieses Jahres die Zulassung von Online-Musiklizenzen für Nachbarn beschlossen.