Aurélie Filippetti, Ministerin für Kultur und Kommunikation, hat am 5. Oktober 2012 die Kommission für wissenschaftliche, wirtschaftliche und soziale Bewertung der Präventionsarchäologie eingesetzt.

Die Zusammensetzung dieses Ausschusses und die Arbeit, die er leisten wird, werden die Vielfalt der archäologischen Gemeinschaft und darüber hinaus aller betroffenen Akteure widerspiegeln. Sie muß in der Lage sein, die Ziele zu formulieren, die ihrer Meinung nach von dieser Forschungsdisziplin verfolgt werden müssen, insbesondere im Bereich der vorbeugenden Archäologie.

In diesem Sinne muss der Ausschuss die Vertreter aller an dem Dossier beteiligten Parteien anhören, um ihre Stellungnahmen einzuholen und etwaige Vorschläge zu begutachten. In diesem Zusammenhang wird der Ausschuß insbesondere folgende Bewertungen und Gutachten vornehmen:

- Bewertung der Rolle, der Aufgaben und der Stellung der einzelnen Akteure innerhalb der derzeitigen Regelung und insbesondere der Angemessenheit dieser Aufteilung der Zuständigkeiten und Zuständigkeiten im Hinblick auf die notwendige Kohärenz der Kette der Verarbeitung archäologischer Informationen; und seine Vermittlung vor der Öffentlichkeit,

- Bewertung der derzeitigen Organisation der Verschreibung und ihrer Beziehung zu den vom Nationalrat für archäologische Forschung festgelegten Leitlinien;

- Bewertung der Anpassung des Aus- und Weiterbildungsangebots an die verschiedenen Berufe, der geographischen Verteilung der Kompetenzen und der Möglichkeiten für interinstitutionelle Brücken unter Berücksichtigung der Herausforderungen der Präventionsarchäologie;

- Bewertung der Wirksamkeit der Regelung im Hinblick auf die erzielten Ergebnisse, ihre Bewertung und Verbreitung sowie die Fristen für die Durchführung der einzelnen Phasen;

- Bewertung der Anpassung der Maßnahme an die Erfordernisse der Bewirtschaftung und Erhaltung der entdeckten Überreste - Standorte und bewegliche Elemente - und der vorrangigen Aufgabe, das archäologische Erbe unter den besten Bedingungen wissenschaftlicher Aufrichtigkeit an künftige Generationen weiterzugeben.

Auf der Grundlage der Ergebnisse und der aus diesen Bewertungen gezogenen Lehren wird der Ausschuss Vorschläge für alle diese Themen und diejenigen unterbreiten, die er für wichtig erachtet. Dieses Weißbuch, das sie der Ministerin für Kultur und Kommunikation vor dem 1. März 2013 vorlegen wird, soll den rechtlichen und regulatorischen Rahmen für die Neugestaltung der präventiven Archäologie und ihre Anpassung an die Realitäten und den Kontext der Disziplin festlegen. Er wird in den Gesetzentwurf zum Kulturerbe einfließen, den die Ministerin Ende 2013 dem Parlament vorlegen will.