Das für die erste Nacht der Museen gewählte Motto „Licht(er) in der Nacht“ erstreckt sich auf die unterschiedlichsten Bereiche: geschichtlich, künstlerisch, spirituell, literarisch, ikonografisch und symbolisch, wissenschaftlich, technisch uvm. Es eignet sich für Sammlungen aller Arten und inspiriert, wie dieses Vorprogramm zeigt, zu höchst abwechslungsreichen Veranstaltungen, deren Qualität und Originalität durch den Reiz verstärkt wird, den eine nächtliche Entdeckung der Museensammlungen ausübt.
Die von Festivitäten und Geselligkeit geprägte Nuit des Musées (Nacht der Museen), die bei Sonnenuntergang beginnt und gegen ein Uhr morgens endet, bietet somit die Gelegenheit, ein sehr breites Publikum für den Reichtum der Sammlungen unserer Museen und somit für unser gemeinsames Kulturerbe zu sensibilisieren, und neue Besucher, vor allem junge Leute, die oft anderen kulturellen Aktivitäten nachgehen, und Leute aus der unmittelbaren Nachbarschaft anzulocken, denen ein „normaler“ Museumsbesuch ungewöhnlich erscheint.
Ich bin davon überzeugt, dass sie dank dieses außergewöhnlichen Empfangs, der ihnen an diesem Abend bereitet wird, immer öfters den Weg ins Museum finden und in den wachsenden Kreis der Museumsfans treten werden, für die das Museum ein Ort ist, an dem Neugier, Sensibilität und Geist immer neue Nahrung finden.
Renaud DONNEDIEU de VABRES
Minister für Kultur und Kommunikation