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BICHET Pierre, MILLOTTE Jacques-Pierre
L'âge du Fer dans le haut Jura
Les tumulus de la région de Pontarlier (Doubs)
1 Eine eigenartige Höhensiedlung
Die Autoren erläutern ihr Vorgehen, in dem sie über das Ergebnis ihrer Ausgrabungen berichten. Sie beschranken sich auf genaue Beschreibungen und äusserri nur vorsichtige Hypothesen. Die Grabhügel von la Chaux d'Arlier wurden im 19. Jahrhundert zerstört. Die neuen Nachforschungen sind das Ergebnis von - Rettungsmassnahmen, die wegen der Verbesserung der Weiden notwendig wurden. Trotz schlechter Arbeits-und Samnlungsbedingungen liefern die Beobachtungen neue Angaben über die Besiedlung des Juragebietes.
Die Bodengestaltung ist eigenartig: ein während der quaternären Eiszeit enstandenes Tal der Drugeon, ein ruhiger Fluss, durchfliesst, und das von einer Bergkette umring ist. Das Festlandklima ist regnerisch und Kalt. Heftige Gewitter brechen im Sommer aus. Der schlechte Boden und das Vorhandensein von Torf ermöglichen keinen Anbau; dieser wird durch Rinderzucht ersetzt. Aber diese Gegend ist ein Verkherzone zwischen der Umgebung von Salins und Neuenburger Jura, über den Pass des Verrières und durch das Tal der Areuse. Trotz zahlreicher Schwierigkeiten wurde dieser Weg von jeher benutzt.
2 Ausgrabungen und Material
Die Beschreibung der Grabmaler berücksichtigt ihre Zusammenstellung, selbst wenn die georteten Überreste nicht alle erforscht worden sind. Es wird auch auf die früheren Entdeckungen hingewiesen insbesondere auf diejenigen aus der Bronzezeit. Bei jedem Grabhügel beschreiben die Autoren seine topographische Lage, den Zustand des Materials und des Aufbaus, sowie die mögliche Chronologie.
Grabhügel im Bezirk von Dompierre-Ies-Tilleuls
Diese Gruppe hat zwei Teile: les Bossus et Planquecet. Vielleicht zwei Familie.
Grabhügel im Bezirk La Rivière-Drugeon und Bulle
Acht Grabhügel Ostrand und Westrand des Drugeon Tales.
Grabhügel im Bezirk von Chaffois
Bemerkenswert bei dieser Gruppe ist die Zusammenstellung von sieben Hügel.
Grabhügel von Vuillecin
Diese Grâber bilden zur Zeit die Grenze, in nôrdlicher Richtung der Nekropole von la Chaux d'Arlier.
3 Eine mögliche Datenauswertung
Keramik ist kaum vorhanden und es ist schwierig, sie zu kennzeichen. Hingegen unterscheiden sich die Waffen, die Werkzeuge und die Schmuckstücke kaum von denen benachbarten Gegenden. Dies ist zutreffend für die Bronze oder Eisenschwerte aus der Hallstattzeit, sowie für Filben die denen aus Burgund, der Schweiz und Süddeutschland ähnlich sind. Drei Schmuckstücke verdienen besondere Aufmerksamkeit : der Bronzene Blechgürtel, die Zierscheibe und das Tonnenarmband, sowie verschiedene Anhänger wie Ohrgehänge, Rassel, Radanhänger zum Beispiel.
Die Nekropole von la Chaux d'Arlier-wurde seit der Frühbronzezeit bis Anfang der Latènezeit benutzt, mit einem deutlichen Höhepunkt in der frühen Eisenzeit (Früh- Mittel und Spathallstattzeit). Was den kulturellen Aspekt anbelangt, ist der obere Jura ein Teil der ausgedehnten Hallstatter Siedlungen im Nordost Frankreichs. Es bestanden sehr enge Verbindungen mit dem Mittelland (Waadt, Neuenburg, Bern).
Es gibt keine Spuren von Siedlungsgebieten und nur ungewisse Überreste von bebauten Feldern. Ab und zu kommt eine handwerkliche Eigenart zum Vorschein, bei den Schmuckstücker aus Bronze, den Fibeln und den Anhänger. Der Grabhügel bleibt das einzige Modelle der Totenbestattung. Dieser beherbergt fast immer viele Beisetzungen, weil das Grabmal viele Jahre hindurch benutzt wurde. Das Material stammt aus der Nahe und besteht hauptsachlich aus Kalkstein. Die Leichen wurden in verschiedene Richtungen gelegt, ohne dass man sich einer bestimmten Regel fügte. Die Schilderung der Gesellschaft hängt von spärlichen Angaben ab : grössere Grabhügel, Zusammenstellung der Hügel, mehr oder weniger prächtige Schmuckstücke, Grabschätze von unterschiedlicher Bedeutung. Die Siedlungen von la Chaux d'Arlier war vielleicht Teil der "fürstlichen Residenz" von Château-sur-Salins. In der Frühgeschichte bestanden schon Handelsbeziehungen zwischen dem oberen Jura, den westlichen Hochebenen und der schweizerischen Mittelland.
Zum Schluss
Die Ausgrabungen von la Chaux d'Arlier zeugen einer frühzeitigen Benutzung der Anhölen des Mittelgebirges Europas, insbesondere des Jura. Diese Siedlungen passen sich, trotz einer wenig günstigen ökologischen Umgebung, der Eigenart der Umwelt an. Statt einer abgesonderten Menschengruppe ist da eine mit ihrer Nachbarschaft sehr stark verbundene, menschliche Wesenheit vorhanden.